118 Vorträge für 1800 Einkäufer in Berlin: Es war mal wieder BME-Symposium

 

Alle Jahre wieder – und doch immer wieder neu: Am Freitag, 15.11. ging für 1800 Teilnehmer nach drei Tagen das 54. #BMESymposium in Berlin zu Ende. Ich selbst war zum neunten Mal dabei.

Die Veranstaltung, in diesem Jahr unter dem Motto #pacesetter und mit neuem Dresscode (Smart Casual), hat sich gewandelt und muss natürlich auch selbst Schritt halten mit dem Tempo, mit dem in den Unternehmen gerade unzählige, zuvor selbstverständliche Dogmen, Ziele und Vorgaben in Fragen gestellt werden. Auch im Einkauf, der zunehmen agil und damit deutlich mehr kunden- statt nur warengruppenorientiert arbeiten wird.

Meine Erkenntnisse aus diesen drei wie immer vollgepackten Tagen (allein 118 Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen) diskutiere ich im Video mit Tobias Anslinger, geschätzter Kollege und Chefredakteur des BME-Magazins BIP, in dessen Redaktion ich regelmäßig meinen Input gebe. Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

 

Industrie 4.0 – Nicht reden, tun!

Es gibt Unternehmen, da lohnt es sich, mehr als ein Mal hinzuschauen. Weil man dort vieles von dem, über das andernorts vor allem geredet wird, mit Hochdruck zeitnah umsetzt. ASM Assembly Systems ist Hersteller von Bestückungsautomaten für die Leiterplattenproduktion und als solcher global nicht gerade in einem einfachen Marktumfeld unterwegs. Aber welcher Markt ist heute schon einfach. Lean ist man deshalb im Stammwerk in München schon lange, dann wurde die ehemalige Siemens-Fertigung  (heute im Besitz der ASM Pacific Technology Limited, Hongkong) durch intelligente Werkerführung und kollaboratives Roboting smart. 2018 ist die weltweite Produktion und Lieferkette dran. Nachzulesen ist das Musterbeispiel in Sachen Industrie 4.0 im BME-Magazin BIP und im Beschaffungsmagazin Technik + Einkauf. Meine Texte zum Download gibt’s hier:

T+E_Dialog_ASM              BIP_2017_02_ASM

Putzmeister digitalisiert Einkauf

Schlämme und Dickstoffe sind analog, der Einkauf von Putzmeister bestellt heute digital (Foto: Putzmeister)

Schlämme und Dickstoffe bleiben analog, der Einkauf des Pumpenherstellers Putzmeister bestellt heute durchgängig digital (Foto: Putzmeister)

Wenn irgendwo auf der Welt Klärschlämme, Beton oder andere Dickstoffe gepumpt, gemischt oder gefördert werden, sind oft Maschinen von Putzmeister im Einsatz. Überzeugende Effekte für Einkauf und Materialwirtschaft brachte dem Global Player, der seit 2012 zum chinesischen Baumaschinen-Konzern Sany gehört, die Digitalisierung. Im Einkauf agiert das Unternehmen jetzt mit einer E-Lösung , die den administrativen Aufwand rund um Ausschreibung, Bestellung, Rechnungslauf, Wareneingang und Lagerhaltung erheblich reduziert und die Abläufe beschleunigt. Für das BME-Magazin BIP (Best-in-Procurement) habe ich mit Putzmeister Einkaufsleiter Udo Hilbers gesprochen (Foto: Putzmeister). Den kompletten Beitrag finden Sie HIER.