Agil arbeiten: Schlagzahl verdoppelt

 

Mit agilen Methoden deutlich Fahrt aufgenommen: Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co KG. Interview mit Reiner Bessey (Entwicklungsleiter Plattformen und Technologie) und Jochen Hasenmaier (Leiter Materialwirtschaft)

Acht von zehn Unternehmen gaben bei einer Untersuchung der Hochschule Koblenz an, dass sie durch agiles Arbeiten schneller werden. Bestes Beispiel ist die Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co KG in Schönaich bei Stuttgart. Das Unternehmen, dessen Miniatur- und Mikroantriebe in der Produktionsautomation, Robotik, Luft- und Raumfahrt, optischen Systemen sowie in der Medizin und Labortechnik zum Einsatz kommen, hat innerhalb von drei Jahren seinen Produktdurchsatz verdoppelt. Die Beschleunigung klappt, weil das Management Kapazitäten heute per Taskboard steuert und Projekte nacheinander statt simultan abarbeiten lässt. Vom klassischen Projektemanagement hat man sich nicht überall verabschiedet, setzt aber, wo hilfreich, konsequent auf agile Ansätze und übernimmt sie ganz gezielt. Auch Multitasking, sagen Entwicklungsleiter Reiner Bessey und Leiter Materialwirtschaft Jochen Hasenmaier, sei für Effizienz und Schnelligkeit nicht zielführend. Seitdem sich die Teams blockweise durch die Projekte arbeiten, geht alles viel schneller. Selbst, wenn andere Aufgaben dafür zweitweise eingefroren werden müssen. Das komplette Interview, das ich für das Magazin Technik + Einkauf (4/2016) geführt habe, können Sie HIER nachlesen.

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